Vitamin C – seine Funktion als Radikalfänger und natürliche Quellen

Vitamin C ist ein starkes Reduktionsmittel. Das bedeutet, es ist in der Lage geladene Elektronen von einer Substanz auf eine andere zu übertragen. Diese Eigenschaft ermöglicht dem Vitamin, freie Radikale zu neutralisieren und uns dadurch vor oxidativem Stress zu schützen.


Freie Radikale und oxidativer Stress

Bei den freien Radikalen handelt es sich um hochreaktive und aggressive Sauerstoffmoleküle, die im Zuge der Energiegewinnung in unseren Zellen gebildet werden. Da ihnen ein Elektron fehlt, haben sie den Drang einem anderen Molekül ein Elektron zu entreißen. Passiert dies, entsteht dadurch ein neues Radikal, das wiederum versucht, das nun fehlende Elektron von einem anderen Molekül zu bekommen. Auf der Suche nach dem fehlenden Elektron greifen die freien Radikale vor allem Proteine, Fettsäuren, Lipide, Blutgefäße aber auch die DNA an und können diese dabei schädigen.


Radikalfänger (auch Antioxidantien genannt) können unseren Körper vor der schädigenden Wirkung freier Radikale schützen, da diese sehr schnell mit den aggressiven Sauerstoffmolekülen reagieren (Vitamin C zählt dabei zu den bedeutendsten Antioxidantien). Kommt es allerdings zu einem Überschuss an freien Radikalen bzw. einem Mangel an Antioxidantien, können diese ihrer Schutzfunktion nicht mehr zur Gänze nachkommen – diesen Zustand bezeichnet man als oxidativen Stress.


Um unseren Körper vor oxidativem Stress zu schützen, ist es also ratsam, Antioxidantien wie Vitamin C über die Nahrung aufzunehmen. Da die Entstehung freier Radikale auch durch schädliche Umwelteinflüsse begünstigt werden kann, empfiehlt es sich diese Einflüsse so gut wie möglich aus dem Alltag zu streichen – den Kontakt zu diesen Einflüssen vollkommen zu unterbinden, wird sich leider als sehr schwierig erweisen. Zu jenen Umwelteinflüssen zählen unter anderem übermäßiger Alkoholkonsum, Rauchen, UV-Strahlung oder auch psychischer Stress.


Mit diesen Lebensmitteln deckst du deinen Tagesbedarf an Vitamin C



Natürlich kommt Vitamin C vor allem in Obst und Gemüse vor. Es gibt aber auch viele verarbeitete Lebensmittel, die mit Vitamin C angereichert sind, da das Vitamin ein beliebter Zusatzstoff in der Lebensmittelindustrie ist. In Lebensmitteln, in denen das Vitamin nicht von Natur aus enthalten ist, ist es an der Kennzeichnung Vitamin C, Ascorbinsäure oder unter der E-Nummer „E300“ zu erkennen. Besonders reich an Vitamin C sind folgende Lebensmittel:

  • Paprika

  • Schwarze Johannisbeere

  • Brokkoli

  • Zitrusfrüchte

Um genügend Vitamin C aufzunehmen, sollte man sich an die Empfehlung der DGE mit 100mg/d halten. Da Vitamin C in zahlreichen Lebensmitteln enthalten ist, stellt eine adäquate Versorgung über die Nahrung meist kein Problem dar. Schafft man es jedoch nicht, eine ausreichende Aufnahme über die Ernährung sicherzustellen, kann Vitamin C in Form von hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln (z.B. Vitamin C Pulver) eingenommen werden.

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