Vitamin D und Covid

Jüngste Forschungen, die im Zuge der Corona Pandemie durchgeführt wurden, geben Grund zur Annahme, dass sich ein ausreichend hoher Vitamin D Spiegel positiv auf den Krankheitsverlauf bei COVID-19 auswirken könnte. Doch bereits vor Beginn der Corona-Pandemie konnte im Rahmen einer umfassenden Übersichtsarbeit der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) aufgezeigt werden, dass ein inverser Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D Spiegel und dem Risiko für akute Atemwegsinfektionen besteht.


Um eine eindeutige Aussage über den Zusammenhang zwischen Vitamin D und Covid treffen zu können, sind allerdings noch weitere Studien notwendig. Ein ausreichend hoher Vitamin D Spiegel ist aber nicht nur wegen des potenziell positiven Effekts bei Covid-19 empfehlenswert. Vitamin D erfüllt eine ganze Reihe wichtiger Aufgaben im Körper und sollte deshalb immer zur Genüge vorhanden sein. Zu diesen Aufgaben zählen unter anderem:

  • Knochenmineralisierung

  • Haut: Wachstum und Differenzierung

  • Muskeln: Calcium Transport

  • Pankreas: Insulinausschüttung

  • Niere: Calcium und Phosphat- Homöostase

  • Regulierung des Immunsystems


Genügend Vitamin D aufnehmen

In der warmen Jahreszeit ist es ein Leichtes, die Vitamin D Speicher auf natürliche Art und Weise zu füllen. Dazu muss man sich nur regelmäßig bei sonnigem Wetter an der frischen Luft aufhalten – eine Faustformel für eine ausreichende Aufnahme findest du in diesem Beitrag. In den Wintermonaten sieht das leider etwas anders aus, die Sonne lässt sich oft tagelang nicht blicken und erschwert die natürliche Vitamin D-Zufuhr. In sonnenarmen Zeiten empfiehlt die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) deshalb eine tägliche Zufuhr von 20 μg, bei Säuglingen im ersten Lebensjahr werden 10 μg pro Tag empfohlen.


Neben Sonnenlicht stellen auch gewisse Nahrungsmittel eine natürliche Vitamin D-Quelle dar. Die von der DGE empfohlene Zufuhr allein über Lebensmittel sicherzustellen, wird sich allerdings als schwierig gestalten - durchschnittlich werden von Frauen lediglich 2,3 μg und von Männer 2,7 μg täglich über die Ernährung aufgenommen. Das ist auch nicht verwunderlich, denn es gibt nur wenige Lebensmittel, die Vitamin D in nennenswerten Mengen enthalten – dazu zählen vor allem fettreiche Lebensmittel wie etwa Hering (25 μg pro 100g), Lachs (16 μg pro 100g), Avocado (6 μg pro 100g) oder Hühnereier (2,9 μg pro 100g).


Zusätzlich zu Lebensmitteln, die viel Vitamin D enthalten, kann in sonnenarmen Monaten auch auf ein hochwertiges Vitamin D-Präparat zurückgegriffen werden, um die fehlende Bildung über die Sonneinstrahlung zu kompensieren.


Quelle:

https://www.theepochtimes.com/mkt_breakingnews/rapid-vitamin-d-delivery-may-result-in-better-covid-outcomes_4147654.html?fbclid=IwAR3peBWD4VFhgLOtdkCcdr3K2JN1iTEuRHgAF2hOMr3sdIv90tsOqyuvKcw


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