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Vitamin D – Wissenswertes über das Sonnenvitamin

Vitamin D gehört zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine, zu denen auch die Vitamine A, E und K gehören. Als fettlösliches Vitamin kann Vitamin D vom Körper gespeichert werden, sodass gegebenenfalls auf vorhandene Reserven zurückgegriffen werden kann. Wie andere Vitamine auch ist Vitamin D unverzichtbar für unseren Körper und erfüllt eine Reihe wichtiger Funktionen. Unter anderem ist Vitamin D maßgeblich an regulatorischen Vorgängen im Immunsystem beteiligt und kann, zusammen mit einer ausreichenden Calcium-Zufuhr, Knochenschwund (Osteoporose) vorbeugen.


Vitamin D Mangel

Eine Unterversorgung an Vitamin D ist keine Seltenheit. Laut der nationalen Verzehrstudie (durchgeführt im Jahr 2007 | 20.000 Teilnehmer) unterschreiten 82 % der Männer sowie 91 % der Frauen die empfohlene Zufuhr an Vitamin D – vor allem junge Erwachsene und Senioren sind laut der Studie mit Vitamin D unterversorgt.


Daran kann man einen Vitamin D Mangel erkennen

Ein typisches Symptom einer Vitamin-D-Unterversorgung ist ein Gefühl allgemeiner Abgeschlagenheit, man fühlt sich schlapp und weiß nicht so recht, wie man genügend Energie für alltägliche Herausforderungen aufbringen soll. Ab und an erwischt natürlich jeder einen solchen Tag, hält dieses Gefühl jedoch über mehrere Tage hinweg an, könnte ein Vitamin D Mangel die Ursache sein.


Da Vitamin D in unserem Immunsystem eine bedeutende Rolle einnimmt und für regulatorische Vorgänge verantwortlich ist, kann eine erhöhte Infektanfälligkeit ein weiteres Indiz für eine Unterversorgung darstellen. Über die genaue Bedeutung von Vitamin D im Immungeschehen wird in Fachkreisen schon seit längerem diskutiert – unter anderem wird vermutet, dass sich die gezielte Gabe von Vitamin D positiv auf den Verlauf bzw. die Prävention von Corona-Erkrankungen auswirken kann.


Darüber hinaus können auch Symptome wie Haarausfall, brüchige Nägel oder eine verminderte Regenerationsfähigkeit der Muskulatur auftreten. Neben den körperlichen Auswirkungen kann eine unzureichende Vitamin D Versorgung auch das seelische Wohl beeinträchtigen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Wechsel von der warmen zur kalten Jahreszeit und umgekehrt. In den sonnigen Monaten des Jahres fühlt man sich in der Regel viel fitter, vitaler und ist bei bester Laune. Schlägt das Wetter wieder dauerhaft um und die Tage werden kälter, trüber und kürzer, wirkt sich das meist negativ auf die Leistungsfähigkeit und die Stimmungslage aus. Nicht umsonst wird Vitamin D auch als das Gute-Laune-Vitamin bezeichnet.



So nehmen wir genügend Vitamin D auf

Die empfohlene Tagesdosis Vitamin D liegt laut der DGE (deutschen Gesellschaft für Ernährung) bei 800 i.E. (internationalen Einheiten). Vitamin D kann dabei sowohl über Lebensmittel aufgenommen als auch - unter UV-Lichteinwirkung - vom Körper selbst gebildet werden. Eine weitere Quelle stellen hochwertige Nahrungsergänzungsmittel dar.


Lebensmittel alleine reichen nicht

Vitamin D kommt in der freien Natur nur sehr begrenzt vor. Es gibt zwar einige Lebensmittel, die Vitamin D enthalten, jedoch in zu geringen Mengen, um den Bedarf zu decken und sich dennoch ausgewogen zu ernähren. Beispielsweise müsste man in etwa 20 Eier oder ein Kilogramm Champignons täglich essen, um eine ausreichende Zufuhr sicherzustellen. Lediglich fette Fischarten wie Lachs oder Aal weisen einen nennenswerten Vitamin-D-Anteil auf.



Vitamin D und Sonne

Vitamin D kann vom Körper selbst gebildet werden, indem in der Leber aus Cholesterol zunächst das Provitamin D gebildet und zur Haut transportiert wird. Dort wird es durch eine photochemische Reaktion mittels Sonnenlicht (UV-Licht) in die aktive Form, in Vitamin D3, umgewandelt.


Für eine ausreichende Aufnahme gelten 15 bis 20 Minuten Sonnenlicht pro Tag als guter Richtwert. Leider ist das oft leichter gesagt als getan, gerade in der kalten Jahreszeit sind die Tage oft grau und trüb. Im Hochsommer besteht dieses Problem nicht, allerdings kann sich die regelmäßige Konfrontation mit der prallen Sommersonne schädlich auf die Haut auswirken. Sunblocker wiederum können die Vitamin-D-Synthese erheblich einschränken - hier gilt es also, die richtige Balance zwischen Hautschutz und Vitamin D Zufuhr zu finden. Wie das geht, verraten wir euch in unserem nächsten Blogbeitrag.


Ist es sinnvoll Vitamin D zu supplementieren?

Da eine ausreichende Aufnahme über die Ernährung kaum gewährleistet werden kann und unser Körper nur unter den richtigen Voraussetzungen in der Lage ist, ausreichend Vitamin D selbst zu bilden, ist es überaus ratsam zu einem hochwertigen Vitamin D Supplement zu greifen. Wie bei anderen Supplementen auch, sollten Vitamin D Präparate nur als Ergänzung gesehen werden und keinesfalls als Ersatz für regelmäßige Aufenthalte im Freien oder eine ausgewogene Ernährung.

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